03.09.2026

Hessischer Ministerpräsident Boris Rhein erneut Ehrengast beim Parlamentarischen Abend von HMV und DAW in Wiesbaden

1. Vorsitzender HMV Michael Wollenhaupt, Ministerpräsident Boris Rhein, DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, Landtagspräsidentin Astrid Wallmann, 2. Vorsitzender HMV Michael Stang und DAW-Länderbeauftragter Andreas Rey (v. l.)

Zahlreiche Gäste aus Politik, Behörden und Automatenwirtschaft sind am Mittwoch, 2. September 2026, der Einladung des Hessischen Münzautomaten-Verbandes (HMV) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) nach Wiesbaden gefolgt. Beim Parlamentarischen Abend in der Hessischen Landeshauptstadt wurden sie von DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und dem 1. Vorsitzenden des HMV Michael Wollenhaupt begrüßt. Ehrengäste aus der Landesregierung waren in diesem Jahr Ministerpräsident Boris Rhein, Landtagspräsidentin Astrid Wallmann, Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck, Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori, der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Manfred Pentz, die Ministerin für Digitalisierung und Innovation Prof. Dr. Kristina Sinemus sowie der Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Michael Ruhl. Neben zahlreichen Abgeordneten des Hessischen Landtags, waren unter den Teilnehmenden ebenfalls die Fraktionsvorsitzende der CDU Ines Claus, der Fraktionsvorsitzende der SPD Tobias Eckert, die Fraktionsvorsitzenden der FDP Wiebke Knell und Dr. Stefan Naas und der Geschäftsführer der Lotto Hessen GmbH Martin Blach.

Regulierung mit Augenmaß

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker hob in seiner Rede den Hessischen Weg einer Regulierung mit Augenmaß, nach qualitativen Kriterien und im Sinne des Verbraucher- und Jugendschutzes hervor. „Mit Blick auf die Novellierung der Spielverordnung brauchen wir in Deutschland jetzt dringend bessere Rahmenbedingungen für die legalen Anbieter. Die derzeitigen Geräte sind für viele Gäste nicht interessant genug, was eine zunehmende Abwanderung in den illegalen und komplett ungeschützten Schwarzmarkt zur Folge hat. In Deutschland ist beinahe jedes zweite aufgestellte Geldspielgerät illegal. Wir begrüßen daher das entschiedene Vorgehen der Hessischen Behörden im Kampf gegen illegales Glücksspiel, können als legale Anbieter aber nur dann unseren Kanalisierungsauftrag erfüllen, wenn wir ein ausreichend verfügbares und den Bedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht werdendes legales Angebot anbieten können,“ betonte Georg Stecker.

Wettbewerbsfähigkeit der lizenzierten Anbieter stärken

In seiner Rede sagte Ministerpräsident Boris Rhein: „Glücksspiele üben seit jeher eine besondere Faszination aus. Es ist die Aufgabe des Staates, diesen Spieltrieb mit einem wirksamen Spielerschutz zu verbinden. Den Schwarzmarkt für illegale Glücksspiele können wir nur mit attraktiven Angeboten auf dem legalen Markt zurückdrängen. Deshalb setzen wir uns weiterhin dafür ein, die Wettbewerbsfähigkeit der lizenzierten Anbieter zu stärken und sie von Regulierungsvorschriften zu befreien.“ 

Legale Spielhallenkonzessionen nahezu um 50 Prozent reduziert

In seinem Grußwort erläuterte HMV-Vorsitzender Michael Wollenhaupt: „Wir als legale Anbieter leisten sowohl in Spielhallen, als auch in der Gastronomie enorme Anstrengungen für ein sicheres Spiel im Sinne des Jugend- und Verbraucherschutzes. Durch immer strengere Regulierungsmaßnahmen hat sich die Zahl der legalen Spielhallenkonzessionen in Hessen seit 2012 allerdings nahezu um 50 Prozent reduziert. Gleichzeitig stehen wir legalen Anbieter aber im harten Wettbewerb mit einem wachsenden illegalen Markt. Um ein nachfragegerechtes Angebot gewährleisten zu können, dürfen die legalen Anbieter in Hessen nicht noch weiter zurückgedrängt werden. Diese haben, auch durch die vielerorts massiven Erhöhungen der Spielapparatesteuer, eine Grenze erreicht, die für viele schlicht nicht mehr zu leisten ist. Letztlich hat dies in vielen Fällen die Schließung vieler mittelständischer Familienbetriebe zur Folge,“ so Wollenhaupt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde dem Wohltätigkeitsverein „Main Kind“ eine Spende übergeben, die von der Vorsitzenden Sandra Bender und ihrer Stellvertreterin Dr. Julia Schweitzer entgegengenommen wurde.